| Über Patentrezepte. Design ist ein inflationäres Modewort. Alles ist Design und alle sind Designer. Warum sind dann gerade heute zahllose Produkte bestenfalls »Ritter von der traurigen Gestalt«? Warum ist Vieles austauschbar und warum vermischen sich immer öfter Form und Inhalt zu charakterlosem Einheitsbrei? Klare Antwort: weil immer öfter Patentrezepte abgekocht werden.Wir postulieren: Für funktionierende Lösungen gibt es keine Patentrezepte! Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jede Dienstleistung ist einzigartig. Und verdient einzigartige Gestaltung.
Für uns ist Gestaltung ein Prozess, für den wir auch mal Umwege gehen. Bei dem wir ein Thema so oft umkreisen, bis wir es von allen Seiten beleuchtet haben. In dem wir offen sind für unerwartete Lösungen. Und wo wir uns die Freiheit nehmen, Sichtweisen immer wieder neu herauszufordern. |
Über Gartenzäune. Wer uns hat, hat es gut. Denn wir sind klasse beim Blick über den Gartenzaun. Wir sehen, was Sie schon lange nicht mehr sehen. Und wir sehen auch das Dahinter. Für uns ist diese Außensicht Privileg und Ansporn zugleich. Für Sie kann diese Außensicht eine wertvolle Ergänzung und Hilfe sein. Denn auf jeden Fall ist es so, dass auch Ihre Kunden Sie von außen sehen.Wir postulieren: Wer das Innen und das Außen sieht, sieht das Ganze! Deswegen geben wir uns viel Mühe, Ihr Innen zu verstehen. Und trauen uns, Ihnen unser Außen zu kommunizieren. Auch, wenn es manchmal für uns bequemer wäre, einfach das zu machen, was Sie wollen. Das machen wir dann am Ende natürlich trotzdem, aber dann aus der ganzheitlichen Sicht - nicht aus der Innensicht. |
Über Mäuse. Wir denken nicht mit der Maus. Wir denken mit dem Kopf. Das finden Sie trivial? Ist es aber nicht, denn oft denken Agenturen zunächst an das, was technisch begrenzend ist und nicht an das, was gestalterisch möglich ist. Sicher ist es einfacher, sich in den Kategorien zu bewegen, in denen man bereits erfolgreich war. Aber ist es immer das, was für Sie am besten ist?
Wir postulieren: Was denkbar ist, ist auch machbar! Und wenn es so nicht geht, dann geht es ganz bestimmt anders. Da fängt Gestaltungsarbeit an. Kunst kommt am Ende von Können. Und für das Können gibt es, gemäß Marie von Ebner-Eschenbach, nur einen Beweis: Das Tun. Deswegen tun wir ja so gern, was wir so gut können: Gestalten eben. |